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Elitestudiengänge und Begabtenförderung

Elitestudiengänge im Elitenetzwerk Bayern

Programme der Fakultät

  • Ferienakademie Sarntal
    http://www5.in.tum.de/FA/
    Seit 1984 treffen sich jährlich begabte Studierende aus Naturwissenschaft und Technik mit Professoren zur Ferienakademie Sarntal in Südtirol. Sie diskutieren zwei Wochen lang über Themen aus der Informatik, Physik, Mathematik, Ingenieurwissenschaft, Medizin und Philosophie.
    Die TU München, FAU Erlangen-Nürnberg und Universität Stuttgart tragen derzeit die Ferienakademie Sarntal. Sie finanziert sich aus Spenden der bayerischen Industrie, des Bundes der Freunde der Technischen Universität München, des Universitätsbundes Erlangen und des Informatik-Forums Stuttgart e.V.. Der derzeitige Direktor ist Prof. Dr. Hans-Joachim Bungartz vom Institut für Informatik der TU München.

    Für weitere Informationen siehe Beitrag in den TUM Mitteilungen 5/2005
    Download (92KB)
  • Joint Advanced Student School (JASS) und Moscow-Bavarian Joint Advanced Student School (MB-JASS)
    www14.in.tum.de/konferenzen/JASS.html
    2008 machten sich fast 80 Studenten und Professoren aus Bayern im Februar und März auf den Weg nach St. Petersburg und Moskau. Dort trafen sie sich mit Studenten aus Russland in den beiden Frühjahrsschulen. Der Informatikprofessor der TUM Ernst W. Mayr organisiert die Joint Advanced Student School (JASS) nun schon das sechste Mal in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Universität St. Petersburg und dem Steklov Institut St. Petersburg. Da diese Frühjahrsschule so erfolgreich war, kam die Moskauer Technische Universität MIET (Moscow State Institute of Electronic Technology) auf die TU München zu. So entwickelte sich eine zweite Schule, die Moscow-Bavarian Joint Advanced Student School (MB-JASS) – mittlerweile auch zum dritten Mal.

    Begabte Studenten aus den unterschiedlichsten technischen Fachbereichen wie Informatik, Ingenieurwissenschaft oder Architektur arbeiten zehn Tage gemeinsam in Arbeitsgruppen, die sich jeweils zur Hälfte aus Teilnehmern aus Russland und aus Bayern zusammensetzen. Gleichzeitig entdecken sie die Sehenswürdigkeiten und das Nachtleben der Großstädte – die Veranstalter möchten damit den Gruppenzusammenhalt stärken. Kontakte sollen entstehen, die die späteren Karrieren der Teilnehmer befruchten; eventuell sogar über die Landesgrenzen hinweg.

    Hauptförderer von (MB-)JASS sind das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie und die Siemens AG. Daneben unterstützen die TUM und andere Unternehmen die beiden Studentenschulen.

  • Perlen der Informatik
    Ausgewählte Studierende im Grundstudium der Informatik nehmen jedes Semester an einer zweistündigen Spezialvorlesung (mit Übungen) teil. Ausgehend von dem in den Vorlesungen behandelten Stoff kann auf weiterführende Themen eingegangen werden und so in einem sehr frühen Stadium bereits ein enger Bezug zu aktuellen Forschungsthemen hergestellt werden.

  • Sommerschule Marktoberdorf
    asimod.in.tum.de/
    Die Sommerschule Marktoberdorf bietet ein international anerkanntes Forum, in dem Wissenschaftler mit einem Studienabschluss zusätzliche Expertise auf dem Gebiet des Software Engineerings erwerben. Führende Professoren vermitteln in Kursen den State of the Art der aktuellen wissenschaftlichen Entwicklung. 2004 war die 25. Sommerschule Marktoberdorf. Seit 1970 kommen für zwei Wochen Jungwissenschaftler aus aller Welt zusammen.

Graduiertenkollegs und -schulen

  • mit Beteiligung der Fakultät
    www.in.tum.de/forschung/graduiertenkollegs.html
    Ein Graduiertenkolleg ist ein Promotionsprogramm für Studierende mit Hochschulabschluss. Sie ermöglichen Studierenden, eine Doktorarbeit in einem kollaborativen Forschungsumfeld zu erstellen. Graduiertenkollegs integrieren die damit verbundenen Forschungen zu einem übergeordneten Forschungsprogramm und beteiligen die Kollegiaten aktiv an einem strukturierten begleitenden Lehrprogramm.

Externe Programme

  • MentorING
    http://portal.mytum.de/mentoring/
    Das Ziel von mentorING ist die Erhöhung des Frauenanteils in den technischen Bereichen. In dieser Perspektive versucht das Programm die Studien- und Berufswahl junger Frauen dahingehend zu beeinflussen, dass sie sich für einen naturwissenschaftlich-technischen Werdegang entscheiden. Das Programm wendet sich an Frauen in drei verschiedenen Lebensphasen, die alle dadurch gekennzeichnet sind, dass in diesen Phasen entscheidende Schritte für die Berufslaufbahn eingeschlagen werden. mentorING will erreichen, dass

    • Schülerinnen Interesse für ein naturwissenschaftlich-technisches Studium entwickeln,
    • Studentinnen erfolgreich ins Berufsleben starten und
    • Berufsanfängerinnen die neuen Aufgaben des Arbeitsalltags mit Erfolg bewältigen.

    Um diese Ziele zu erreichen, vermittelt die Koordinierungsstelle mentorING den Teilnehmerinnen des Programms die kontinuierliche Beratung und Unterstützung durch eine Mentorin oder einen Mentor. mentorING ist eine Einrichtung der Frauenbeauftragten der Technischen Universität München.

  • Ferienakademie für Studentinnen und junge Wissenschaftlerinnen
    In Anlehnung an die Ferienakademie im Sarntal wurde 1994 von den Frauenbeauftragten der TUM und der FAU Erlangen-Nürnberg eine jährliche Ferienakademie nur für junge Frauen in der evangelischen Akademie in Tutzing ins Leben gerufen. Hier werden drei Tage lang spannende, hochaktuelle wissenschaftliche Themen interdisziplinär diskutiert, unter der Leitung von ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen auf diesen Gebieten.

  • Studium im Ausland – Sokrates/Erasmus
    http://portal.mytum.de/studium/ausland/rundumdiewelt/erasmus/
    Dieses Programm wurde von der EU 1987 ins Leben gerufen, um die Mobilität der Studierenden innerhalb Europas zu fördern. Die Informatik an der TUM hat mehr als 20 Partneruniversitäten, mit denen sie jedes Jahr ein bis drei Studierende austauscht. Die Kontakte zu diesen Hochschulen werden von der Sokrates-Koordinatorin an der TUM gepflegt. Sie ist verantwortlich für die Auswahl der Studierenden, den Kontakt zur Partnerhochschule und die Vergabe der Teilstipendien (ca. 50,- Euro pro Monat plus Nachzahlung bei Restmitteln). Der erste Schritt bei einer Bewerbung ist das Gespräch mit der Programmbeauftragten. Die Fakultät für Informatik bemüht sich durch sorgsame Auswahl der Partneruniversitäten den Austausch so zu gestalten, dass Studienleistungen aus dem Ausland anerkannt werden können und sich so die Studienzeit nicht verlängert.

  • Bayerische Eliteakademie
    http://www.eliteakademie.de
    Die Bayerische Eliteakademie richtet sich an Studierende ab dem Vordiplom. Es geht besonders um die Vermittlung von sog. "soft skills", die Führungspersönlichkeiten der Zukunft auszeichnen. Die Bayerische Eliteakademie fußt auf vier Standbeinen: In mehrwöchigen Präsenzphasen mit Seminaren, Workshops und Kaminabenden werden verschiedenste Inhalte vermittelt. Die Anwendung und Einübung des Erlernten in der interdisziplinären Projektarbeit ist ein weiterer Baustein des didaktischen Konzepts. Darüber hinaus wird die Möglichkeit geboten, ein Auslandspraktikum im Managementbereich zu absolvieren, welches durch die Förderfirmen vermittelt wird. Die persönliche Begleitung durch einen hochrangigen Mentor aus der Wirtschaft gewährt den Studenten Einblick in die Berufsleben eines Entscheidungsträgers. Finanziert wird die Bayerische Eliteakademie ausschließlich von der bayerischen Wirtschaft. Vertrauensdozent der Informatik für die Bayerische Eliteakademie ist Prof. Dr. Ernst W. Mayr (TU München).

  • Stipendium Plus - Begabtenförderung im Hochschulbereich
    http://www.stipendiumplus.de/
    Die elf vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten Begabtenförderungswerke vergeben Stipendien für Studium und Promotion an junge Menschen mit überdurchschnittlichen Leistungen, die hoch motiviert sind, Verantwortung übernehmen und sich gesellschaftlich engagieren.

Zuletzt geändert (mj): 20.08.2008 Ursula Eschbach

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